Die bekannten Berliner Fotografinnen Nicole und Daniela Urbschat haben in
einem Fernseh-Interview auf die Frage nach dem Geheimnis ihres Erfolges ihre
"Loving
Eyes" genannt. Auch ich halte die
"Liebenden Augen" für das Wichtigste und
Schönste in meinem Beruf.
Ich verstehe darunter die Bereitschaft und Fähigkeit, sein Gegenüber mit den
Augen eines Verliebten zu sehen, die guten Seiten herauszustellen, die weniger
guten auszublenden und die kleinen, sympathischen Macken, die eine
Persönlichkeit erst ausmachen, liebevoll in Szene zu setzen.
Ich bin nicht der kreative Künstler, der eine fixe Idee im Kopf hat und auf
Biegen und Brechen versucht, diese Idee auf´s Fotopapier zu bringen – vielmehr
versuche ich, meine Kunden und Models durch sanfte Regie so in Szene zu setzen,
dass sie sich später auf den Bildern nicht nur selbst wiedererkennen, sondern
auch gefallen.
Diese Arbeitsweise setzt eine gewisse gegenseitige Sympathie, ein kurzes
Kennenlernen und natürlich Vertrauen von Seiten der Kundin / des Kunden, oder
des Models in meine Person voraus. Damit Sie sich ein Bild machen können, mit
wem Sie es hier zu tun haben, habe ich diese Homepage eingerichtet.
Ein kurzer Steckbrief:
Geboren am 09.12.1964 in Wien
Nach Grundschule,
Real-Gymnasium und
1-jährigem Polytechnischen Lehrgang
1980–83 Ausbildung zum Fotografen
1984 Heirat mit meiner besseren Hälfte, Susanne
Umzug in die Heimatstadt meiner Mutter, nach Bad Schussenried.
Aus finanziellen Gründen Berufswechsel zum Metallarbeiter im Schichtbetrieb
(meiner Leidenschaft, der Fotografie bin ich auch in dieser Zeit stets treu
geblieben - sie wurde mein liebstes Hobby)
1985,-87,-89 Geburt unserer Kinder Frank, Lisa und Andreas
1990-92 Gelegenheit, am Wochenende als Foto-Assistent zu arbeiten und nach 6
Jahren endlich wieder Studioluft zu schnuppern. (Ein herzliches "Dankeschön" an
Conny Hoffmann, der mir nach meiner enttäuschenden Lehre gezeigt hat, wie man´s
richtig macht.)
In dieser Zeit wurde mir bewusst, dass es mein Traumberuf war, den ich
aufgegeben hatte und ich fasste den Entschluss, irgendwann mal wieder als
Fotograf mein Geld zu verdienen. Doch die Versorgung und finanzielle Absicherung
meiner Familie hatte Vorrang, und so musste die Sache noch einige Jahre warten.
1994 Wechsel zur Firma SHW. Neben Schichtarbeit gelegentliche Jobs als
Betriebsfotograf.
ab 1995 Einrichtung meines eigenen kleinen Hobbystudios
Okt.2002 Meisterprüfung im Fotografen – Handwerk
Mai 2003 Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung
Sep.2003 Eröffnung des Studios
seit Sep.2005 Referent an der VHS Ertingen zum Thema Bildbearbeitung
Meine Frau Susanne

(die nette Stimme am Telefon)
Sie kümmert sich um alles,
wofür ich oft keine Zeit mehr finde – im privaten, wie im geschäftlichen
Bereich. Sie hält auch im größten Stress die Familie zusammen, ist immer für
mich und unsere Kinder da. Sie denkt an Geburtstage und andere wichtige Termine,
besorgt die Geschenke und schreibt die Karten – und ganz nebenher kümmert sie
sich auch noch um den Haushalt.
Für´s Studio vergibt sie die
Termine, liefert Bilder ab, unterstützt mich in der Buchhaltung, hilft bei der
Auswahl der Bilder, der Gestaltung der Alben und Schaufenster, usw., usw.
Sie hat mir Mut gemacht in
schlechteren Zeiten und sorgt jetzt – mit kreativen Ideen und manchmal auch mit
konstruktiver Kritik – dafür, dass wir nicht in Selbstgefälligkeit erstarren,
sondern unserem Motto treu bleiben, das lautet:
Nur wer ständig besser wird, bleibt gut.
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